Posts mit dem Label Test werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Test werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 24. August 2009

Endorfin Carbon. Black Beauty mit Mängeln.

Als reines Trainingsgerät gekauft, ist mir der schwarze Renner mittlerweile richtig ans Herz gewachsen. Matt schimmert die Faserstruktur unter dem Lack, an manchen Stellen wirkt er wie abgegriffen. Eine ganz eigene Optik also. Mir gefällt das. Gefallen hat mir auch die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern von Endorfin, die nicht nur unzählige Fragen beantworten mussten, sondern auch den Aufbau für mich übernahmen. Prima. Wie der Fahreindruck: das Endorfin Carbon ist schnell. Sehr schnell. Dabei läßt es sich präzise steuern, von Nervosität im Lenkkopfbereich ist auch bei schnellen Richtungswechseln wenig zu spüren. Genügend steif 8cih bin aber auch nicht der Schwerste) ist er also. Und der Komfort? Um es klar zu sagen – ein bequemes Sofa ist das Endorfin nicht. Aber wirklich bretthart ist es auch nicht. Gerade die Gabel dämpft einige Schläge weg, auch Kopfsteinpflaster ist kein großes Problem. Soviel zum Lob.
Jetzt die Kritik und gleich ein ganz dickes Minus: in meiner Größe „S“ lässt sich nicht jedes Ritzelpaket fahren, da der Hinterbau in der Kombination mit manchen Laufrädern zu schmal ausfällt. Mit meinen Fulcrum Racing 1 brauche ich schon eine kleine Unterlegscheibe, die die Ausfallenden minimal weiter auseianderdrücken, um noch 12 – 25 fahren zu können. Ohne diese Unterlegscheibe würde die Kette am Rahmen kratzen. Hier ist also Vorsicht angesagt. Zweites Manko: Die Lackqualität. Schon nach zwei Fahrten sah man erste Scheuerstellen – ausgelöst durch die eng am Rahmen verlegten Schalt- und Bremszüge. Besser gleich vorbeugen also.



Fazit: Ein schneller Renner für alles: Bergsprints, lange Touren und schnelle Abfahrten. Großes Manko: In den kleinen Größen eingeschränkte Auswahl durch den zu schmalen Hinterbau. Im Prinzip ein echtes KO-Kriterium – zumindest für alle Fahrer, die Größe "S" brauchen.

Donnerstag, 9. April 2009

Es werde Licht.

Die Lupine Betty 14



23 Watt High-Power Led, 7-Fach Linsenarray, 1500 Lumen, in Stufen oder stufenlos dimmbar, 155 g – soweit die wichtigsten offiziellen Daten zum Lampenkopf. Der Preis: Exorbitant. Für eine Lampe. Jeder der nicht weiß, wie faszinierend Nightrides in dunklem Wald sein können, hält mich seit der Anschaffung der Lupine für vollkommen bescheuert. Immerhin bekommt man für den Preis der Lampe bei so manchen Versender auch ein gut ausgestattetes Hardtail.
Für mich war der Kauf nur konsequent. Schließlich fahre ich das ganz Jahr und dass deutlich lieber draußen als drinnen. Die beiden Sigma-Lampen (Mirage Evo & Evo X-Kit), die ich bisher nutzte, ermöglichten aber mangels Akkuleistung nur begrenzte Ausfahrten. Außerdem war die Lichtausbeute für schnelle Abfahrten und knifflige Trails einfach zu gering. Eine hellere Lampe musste also her. Sie sollte leicht genug sein, um auf dem Helm nicht zu stören und die Akkukapazität sollte mir auch wirklich lange Ausfahrten ermöglichen. Viel Auswahl gibt es da nicht. Eigentlich kamen nur die Lampen von Hope, Supernova und Lupine in Betracht. Klar, es gibt auch Selbstbaulösungen, aber erstens bin ich kein Elektroniker und zweitens verbringe ich die Zeit, die andere mit Basteln verbringen lieber auf dem Bike. Meine Entscheidung fiel auf die Lupine – zugegebenermaßen nicht nur wegen der Leistungsdaten, sondern auch wegen der Optik. Bereut habe ich diese Entscheidung bis heute keine einzige Sekunde. Die Lampe ist so hell, dass für mich all das fahrbar ist, was ich auch tagsüber fahre. Ob sie dabei die angegebene Leistung von 1500 Lumen tatsächlich erreicht, was von manchen Bastlern immer wieder gerne angezweifelt wird ist mir dabei herzlich egal. Denn eine Lampe, die heller ist als hell ist mir jedenfalls genug. Der Lichtkegel ist breit genug, um alles rechts und links des Wegs auszuleuchten und auch das was direkt vor dem Vorderreifen liegt, ist erstklassig zu sehen. Gleichzeitig leuchtet sie weit genug, um im wahrsten Sinne des Wortes vorausschauend fahren zu können. Dazu ist sie super verarbeitet, die Kabelverbindungen sitzen fest und der Akku hält ewig – ungedimmt knapp 6 Stunden. Das reicht selbst für lange Ausfahrten. Weitere Pluspunkte: Die Lampe lässt sich dank dem echt genialen Befestigungs-System wirklich leicht am Helm oder am Lenker (nur sinnvoll am Renner) befestigen. Und die Ladezeit des Akkus ist mit knapp 4 Stunden äußerst gering.

Fazit: Luxus, der sich lohnt, wenn man wirklich oft im Dunkeln unterwegs ist. Mittlerweile gibt es aber sowohl von Lupine, als auch von anderen Herstellern gute Alternativen zu deutlich günstigeren Preisen.

Bergfahrer

Montag, 23. März 2009

Gore Bikewear TOOL Radjacke - Winterfest.


Januar 2006. Eine warme Jacke für den Winter musste her. Im Bikeshop gab es verschiedene Modelle, den besten Eindruck machte die Tool, eine Softshell-Jacke von Gore. Die Passform ist perfekt, die Ärmel sind lang genug, um nicht über die Handgelenke nach oben zu rutschen. Jetzt ist sie bei mir seit 3 Jahren regelmäßig im Einsatz. Ich nutze sie ständig. Kalt wird mir mit ihr nie. Klar, man muss das, was man drunter anzieht an die jeweiligen Temperaturen anpassen. Bei +5°C reicht mir ein dünnes Skiunterhemd. Bei -10°C kommt zusätzlich noch ein dickerer Fleece dazu. Nur nicht zu viel drunter packen – dann leidet die Atmungsaktivität. Winddicht ist sie sowieso und zu meiner Überraschung auch für knapp 2 Stunden (Nieselregeln, kein Wolkenbruch) wasserdicht. Das sie immer noch fast so gut aussieht wie im Neuzustand zeigt wie robust sie ist. Was zeigt wie zufrieden ich mit der Jacke bin: ich habe mir gerade eben eine zweite gekauft, um die eine nicht fast täglich waschen zu müssen. Das neue Modell wirkt beim Anfassen dünner, hält aber merkwürdigerweise genauso warm. Scheinbar hat das Softshellmaterial eine weitere Entwicklungsstufe genommen. Außerdem hat sie jetzt auch am Rücken eine Reißverschlusstasche – prima für Handy, MP3-Player und Haustürschlüssel.

Fazit: Perfekte Jacke für die Zeit zwischen November und Februar. Und weil der Winter uns nicht in Ruhe lässt, auch ende März eine gute Wahl.

Bergfahrer

Freitag, 6. März 2009

Im Test - Elite Nanogelite/Thermoflasche

Der Winter scheint fast vorbei. Und das ist gut so. Auch weil Jörg festgestellt hat, dass nicht alles hält was es verspricht.

Im Winter draußen zu fahren macht Spaß. Solange das Getränk für unterwegs nicht zu Eis erstarrt jedenfalls. Auf dem MTB ist das kein Problem. Einfach die Trinkblase gut gefüttert in den Rucksack packen und nach dem Zug am Mundventil den Schlauch kurz nach innen ausblasen und fertig. Auf dem Renner sieht das anders aus. Schließlich will man da keinen Rucksack schleppen. Sieht erstens blöd aus und ist wegen der gestreckteren Sitzhaltung zweitens halt auch deutlich unbequemer als auf dem MTB.
Abhilfe sollten hier zwei Flaschen "Nanogelite" von Elite schaffen. Das Versprechen: bis zu 4 Stunden ein warmes Getränk. Die Wirklichkeit: Heiß (erlaubt sind 75°C) eingefüllter Tee ist bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nach einer Stunde maximal noch lauwarm. Danach kommt kalt. Immerhin ist die Isolierung stark genug, um ein Einfrieren des Getränks über 4 – 5 Stunden zu verhindern. Für mich ein klarer Fehlkauf.
Übrigens: Es kursieren diverse Tipps, die Isolierleistung zu erhöhen: man solle sie in den Kühlschrank legen vor dem Befüllen sagen einige. Andere sagen, man sollte sie vorher mit heißem Wasser füllen. Beides hat bei mir nicht geholfen.
Deshalb habe ich beim Hersteller nachgefragt. Die Antwort: beides sei absolut! unnötig. Das Gelmaterial würde wirklich! und sofort! die Temperatur des eingefüllten Getränkes annehmen und so wie die Isolierverglasung eines Fensters wirken. Und klar, die 4 Stunden seien überhaupt! kein Problem. Wer weiß wo die Italiener ihre Flaschen testen – im Winter jedenfalls nicht.

Fazit: Eine Flasche, die nicht hält was sie verspricht. Würde ich kein zweites Mal kaufen.



Bergfahrer
Team U3-Hohemark/RV Sossenheim © 2008. Design by :Yanku Templates Sponsored by: Tutorial87 Commentcute
This template is brought to you by : allblogtools.com Blogger Templates