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Montag, 19. April 2010

Saisonauftakt im Kellerwald.


Aschewolken über Deutschland? Nicht zu sehen – dafür aber ungewohnt dicke Staubwolken über dem Kellerwald beim Saisonauftakt am Gilserberg. Denn in den letzten beiden Jahren waren die Bedingungen gänzlich andere. Regengüsse zuvor machten die Strecke zur Schlammschlacht. Dieses Jahr war die Strecke furztrocken und die äußeren Bedingungen perfekt. Kein Wunder also, das bei idealen Bedingungen über 1000 Racer am Start bei den drei angebotenen Distanzen standen. Die meisten von ihnen begannen die Saison auf der Mittelstrecke – 80 Kilometer, 2000 Höhenmeter – genauso wie die beiden Fahrer des U3 Hohemark/RV Sossenheim Racingteams. In der Startaufstellung leider sehr weit hinten, fiel es im dichten Gedränge der sehr langsamen Einführungsrunde schwer, sich weiter nach vorne zu mogeln, aber mit dem scharfen Start wurden die Lücken im Feld größer und die Chancen zum Überholen zahlreicher. In der ersten halben Stunde des Rennens nutze ich jede sich bietende Gelegenheit weiter nach vorne zu kommen, dann schloss ich endlich zu einer Gruppe auf, die eine für mich ideale Reisegeschwindigkeit hatte. Ich hängte mich in den Windschatten und beschloss erst mal nur dran zu bleiben, um die langen Tempobolzerpassagen ohne zu viel Kraftverlust zu überstehen, um dann in der zweiten Runde noch etwas Kraft zum Beschleunigen zu haben. Ein Plan, der bis ins erste Drittel der zweiten Runde prima aufging – dann jedoch musste ich die Gruppe ziehen lassen. Entschleunigung statt Beschleunigung. Dennoch: mit letzter Kraft rettete ich mit 3:35 noch eine gute Zeit und einen Platz unter den Top 20 der Altersklasse ins Ziel.
Jens dagegen kämpfte mit ganz anderen, ungewohnten Problemen. Denn ein schiefer Hinterbau seines Racebikes zwang ihn auf den Sattel eines kurzfristig ausgeliehenen Ersatzbikes – ein echtes Allmountain. 2,4er Reifen, viel Federweg, ein nicht nur im Downhill sanft schunkelnder Hinterbau und großzügig verbautes Aluminium sorgten für ein schönes Kraft-Training unter Rennbedingungen. Aber auch die Beine wollten nicht so und machten ungewohnterweiße direkt zu. So wurde aus dem Rennen eher eine schnelle Tourenfahrt.

Jörg Schrod 80 Km / 2005 Hm Platz 76 Gesamt / Platz 17 AK
Jens Frank 80 Km / 2005 HM Platz 156 Gesamt / Platz 66 AK



(Bergfahrer)

Samstag, 2. Mai 2009

Saisonstart beim City Loop.


Der Henninger ist tot. Es lebe der City Loop. Was man sich auch immer bei der Namesfindung gedacht hat, das Zeug zum Klassiker hat der Name „Eschborn-Frankfurt City Loop“ leider nicht. Die 103 km Strecke hingegen, musste der von letztem Jahr in nichts nachstehen. Ganz im Gegenteil. Der Feldberg und einige andere mehr oder weniger kleine Hügel standen auf dem Programm. Unter anderem noch der Ruppertshainer und der Schulberg in Eppstein mit seinen 19%. Doch am Start (ich startete aus Block D), der gegen 09 Uhr erfolgte, ging die ersten 5 Minuten mal nichts. Wegen schmaler Straßen und vieler Radler gab’s Stau. Damit waren eigentlich auch schon alle eventuellen Möglichkeiten auf einen schnellen Zug aus dem A oder B Block dahin. Insofern war ich mit der Endzeit von 03:11:26 halbwegs zufrieden. Auch wenn ich mir eigentlich schon ein bißchen mehr versprochen hätte. Immerhin: Lothar Leder kam auch nur eine knappe Minute früher ins Ziel.

Die F.A.Z. hat im übrigen einen recht lesenswerten Artikel aus der Sicht eines "Jedermannes" hierzu verfasst: http://tinyurl.com/cju3nw
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